AKTUELLES & EVENTS

Auf dieser Seite informieren wir über Neues aus unserem Unternehmen, über unser Angebot und über unsere Veranstaltungen (Termine Spieleabende etc.).

Alte Wizard-Hasen dominierten

6. Vareler Wizard-Meisterschaft: Zwei Newcomer im Finale

Ein Laden voller '"Wizards": 19 Teilnehmer kamen zum 6. Vareler Vorausscheidungsturnier zur Deutschen Meisterschaft.

 

Die alten Hasen stachen diesmal am besten. Sowohl Thies als auch Dirk hatten in der Vorrunde schon zwei Partien mit vier Spielern als Sieger verlassen; die beiden direkten Vergleiche gewannen sie beide einmal, der andere wurde jeweils zweiter. Zünglein an der Waage war lange Zeit Überraschungsfinalistin Begona Garcia Diaz. Ihr schien bis drei Runden vor Schluss noch der zweiten Platz sicher. Am Ende wurde die junge Mexikanerin, die gerade ein Austauschjahr in Varel verbring, noch abgefangen. Wacker schlug sich auch Dieter Gaebel (Varel) bei seiner ersten Turnier-Teilnahme. Als Viertplatzierter sicherte er sich ebenfalls einen Startplatz bei der Deutschen Wizard-Meisterschaft am 4. Juni in Hofheim (Taunus).

 

Die vier Finalisten hatten in drei spannenden Vorrunden 15 weitere Wizard-Freunde hinter sich gelassen. Alle Teilnehmer lobten das trotz allen Ehrgeizes lockere und faire Miteinander. Das mag auch am Spiel selbst liegen, das so manche Unwägbarkeit und Überraschung bereit hält, da im Laufe der Partie nach und nach mehr Karten ins Spiel kommen und die Spieler dennoch in jeder Runde so genau wie möglich ihre erwarteten Stiche vorhersagen müssen.

Weg nach New York führt über Varel

1. Vareler Triominos Meisterschaft am 17. Oktober ab 14 Uhr bei uns im Geschäft

Eine Reise nach New York winkt dem Sieger der Deutschen Meisterschaft im „Triominos“. Der Weg in die Weltmetropole führt für hiesige Freunde des bekannten Legespiels allerdings über Varel. Denn hier startet am Samstag, 17. Oktober, in unserem Spielefachgeschäft an der Neuen Straße 6 die 1. Vareler Triominos-Meisterschaft. Ab 14 Uhr können sich die besten Spieler bei diesem Vorausscheidungsturnier für die Endrunde im November in Frankfurt qualifizieren.

 

„Triominos“ hat Ähnlichkeit mit dem Domino-Spiel und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Dreieckige Steine müssen mit Übersicht und Taktik möglichst gewinnbringend angelegt werden. Beim Nachziehen der Steine spielt auch das Glück eine Rolle.

 

Anmeldungen für das Turnier in Varel sind ab sofort im Geschäft, per E-Mail (info@tabulamagica.de) oder telefonisch (Tel. 04451/9617919) möglich.

 

Kurzentschlossene können sich am Turniertag bis 13.30 Uhr registrieren. Die Teilnahme ist kostenlos. Den besten Spielern winken neben der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft Spielepreise. Weitere Informationen gibt es auf www.tabulamagica.de.

 

Für alle, die das Spiel noch nicht kennen oder sich für das Turnier fit machen wollen, bieten wir bis zur Meisterschaft an jedem Freitag von 14 bis 16 Uhr kostenlos die Möglichkeit zum Training unter Anleitung an. Eine Anmeldung ist dafür nicht notwendig.

Turnier-Spielregel
Triominos T-Spielregeln.pdf
PDF-Dokument [435.4 KB]
Triominos Turnier Handzettel
Handzettel.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]
Triominos Spielanleitung
Triominos Spielregeln.pdf
PDF-Dokument [426.9 KB]
Triominos Wertungsblatt
Wertungszettel.pdf
PDF-Dokument [549.4 KB]

"Be A Wizard"- Wir suchen den Vareler Wizard-Meister 2015

 

Magische Fähigkeiten sind am Freitag, 24. April bei uns gefragt. Um 18.30 Uhr beginnt in unseren Geschäftsräumen an der Neuen Straße 6 das regionale Vorausscheidungsturnier zur diesjährigen Deutschen „Wizard“-Meisterschaft. Die vier besten Spieler dürfen an der Endrunde teilnehmen und erhalten einen Preis sowie eine Urkunde. Mitmachen kann jeder, der die Grundregeln des Spiels beherrscht.

 

„Wizard“ ist ein moderner Kartenstichspiel-Klassiker, der von den beteiligten Akteuren vor allem die Gabe der Vorhersehung verlangt. Ziel des Spiels ist es nämlich, durch die exakte Vorhersage gewonnener Stichen die meisten Punkte zu ergattern. Nur wer mit seiner Ansage genau richtig liegt, erhält Punkte. Leichter gesagt, als getan, denn es sind, mit Ausnahme der letzten Runde, nie alle Karten im Spiel. Außerdem funken noch „Zauberer“ und „Narren“ mit ihren Sonderfähigkeiten dazwischen.

 

Im Turnier gelten besondere Bedingungen. Im Gegensatz zu den bekannten „Wizard“-Regeln werden im Vorrundenturnier pro Partie genau zehn Runden gespielt. Außerdem darf die Gesamtzahl der vorhergesagten Stiche nicht der tatsächlichen Anzahl der Spieler entsprechen.

 

Anmeldungen sind bis zum 23. April möglich.

Fantasy & Family: Viele Neuheiten beim PEGASUS-Spieletag am 17. April

Putzige Krosmaster stehen sich bei der gleichnamigen Fantasy-Spieleneuheit von PEGASUS gegenüber.

 

Am 17. April (Gründonnerstag) veranstalten wir von 15.00 - 23.00 Uhr wieder unseren allseits beliebten PEGASUS-Spieletag mit Neuheiten des gleichnamigen Spieleverlages aus dem Bereich "Fantasy-Spiele" und "Familien- und Strategiespiele". Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. mehr lesen

Das Spiele-Programm der Spiele-Tage 2014 Bereich "Fantasy":

Mage Wars – Duell der Magier: Bei Mage Wars duellieren sich zwei mächtige Magier. Ihr Ziel: Den Gegner in ein Häufchen Asche zu verwandeln. Dabei können sie auf Hunderte Zaubersprüche zurückgreifen. 2014 startet Pegasus Spiele das Organized Play mit spannenden Szenarien und exklusiven Promokarten im Fachhandel.

Krosmaster Arena: Zwei Teams der putzigen Krosmaster stehen sich in einer Arena gegenüber. Wer kombiniert seine Figuren geschickt zu einem schlagkräftigen Team? 2014 können sich Spieler beim Organized Play im Fachhandel miteinander messen und exklusive Preise gewinnen.

Smash Up - Der endgültige Cthulhu: Vier neue Fraktionen rund um den Cthulhu-Mythos steigen in den Kampf um die Weltherrschaft ein. Auch eigenständig ohne Grundspiel zu zweit spielbar!

Dungeon Roll: Klassische Dungeon-Abenteuer als schnelles Würfelspiel: Bis zu vier Helden versammeln eine Abenteurergruppe und steigen in finstere Dungeons hinab, besiegen Monster und sammeln Erfahrung und wertvolle Schätze.


Das Spiele-Programm der Spiele-Tage 2014, Bereich "Familien- und Strategiespiele":

Camel Up: Das wahnwitzige Kamelrennspiel für bis zu acht Spieler. Wer bietet gewitzt und streicht den höchsten Gewinn ein?

Pagoda: Das bereits im Hippodice Autorenwettbewerb prämierte Pagoda ist das neueste Spiel aus der 2-Personen-Spielreihe von Pegasus. Als Baumeister müssen prächtige Pagoden errichtet und kniffelige Entscheidungen getroffen werden.

Cappuccino: Das Stapelspiel mit einfachen Regeln für die ganze Familie. Auch optisch ein Genuss!

Port Royal: Port Royal ist ein prämiertes, schnelles Kartenspiel mit der vollen Breitseite Karibik-Flair. Dank der einfachen Regel können die Spieler sofort in See stechen und bei der Erkundung fremder Gewässer ihren Mut beweisen.

Vampir Mau Mau: Das beliebte Mau Mau-Prinzip kombiniert mit dem ebenso beliebten Vampir-Thema. Mit den witzigen Illustrationen bekannter Vampire der Filmgeschichte ist Vampir Mau Mau ein schauriger Spaß für Jung und Alt.

"Istanbul" und "Guildhall 2".

02.11.2013

Feuer und Flamme für TABULA MAGICA

Voll in Aktion waren Feuerkünstler Rüdiger Krüger mit seinen Kollegen sowie Ilona und Jen Eschke von der Rasteder Celtic-Folk-Formation "Tam Lin" während der Vareler Lichter- und Einkaufsnacht am 1. November. Vor unserem Geschäft gaben sie eine Kostprobe ihres Könnens und zogen das Publikum an. Vielen Dank an Euch!!!

29.10.2013

8 Stunden Spiele "unplugged"

Besucher der 1. Lange Vareler Spielenacht XXL zeigten Ausdauer / Brett- und Kartenspiel-Klassiker und Messe-Neuheiten im Restaurant „Moorstuben"

Wer gedacht hat, das Spielen von Gesellschaftsspielen sei ein Auslaufmodell, wurde bei der 1. Langen Vareler Spielenacht XXL am vergangenen Sonnabend eines Besseren belehrt. 65 Liebhaber von Brett- und Kartenspielen „unplugged“ – also ohne PC und Bildschirm - drängten sich bis zum frühen Sonntagmorgen an den Tischen im Restaurant „Moorstuben“ in Varel-Moorhausen, um Herbstneuheiten auszuprobieren oder sich zu modernen Klassikern wie „Wizard“ oder „Can’t Stop“ zusammenzufinden.

 

„Wir hätten locker 20 Karten mehr verkaufen können“, freuten sich Sigrid Busch und Jörg Spanjer vom Vareler Spielespezialgeschäft „Tabula Magica“ über den großen Zuspruch. Zusammen mit „Moorstuben“-Inhaber Jesco von Moorhausen hatten sie diesen Event organisiert. Das Restaurant steuerte neben den Räumlichkeiten ein schmackhaftes Büffet bei. Für den Vareler Gastronomen war die Veranstaltung ebenfalls ein Experiment - mit Prädikat „gelungen“: „So etwas hatten wir hier noch nicht. Aber ich muss sagen: tolle Atmosphäre und nette Leute.“

 

Aktuelle Essen-Neuheiten

 

Bereits pünktlich zum Beginn um 18 Uhr waren die meisten Tische besetzt. Busch und Spanjer hatten zwei Tage zuvor von der weltgrößten Spielemesse in Essen brandaktuelle Neuheiten mitgebracht, die von den Besuchern der Spielenacht sofort eingehend geprüft wurden. „Für uns ist das immer auch ein Stück Marktforschung“, erläuterte Jörg Spanjer. „Da wir ausschließlich Produkte im Sortiment haben möchten, die hohen Spielreiz bieten, bringen solche Veranstaltungen gute Erkenntnisse.“

 

Gleiches galt auch für die Besucher. „Das ist eine schöne Gelegenheit, neue Spiele unverbindlich kennen zu lernen“, sagte Mareike Fischer aus Halver (Nordrhein-Westfalen). Gemeinsam mit Ehemann Michael und Tochter Friederike ließ sie es sich in ihrem Herbsturlaub nicht nehmen, bei der Spielenacht dabei zu sein.

 

Ein klarer Favorit schälte sich in den acht Stunden intensiven Ausprobierens nicht heraus. Hoch im Kurs standen jedoch Spiele mit leichten Regeln, die schnell zu verstehen sind und trotzdem Köpfchen verlangen. Zum Beispiel „Word on the Street“. Bei diesem Teamspiel müssen Wörter mit möglichst vielen Konsonanten gefunden werden, um diese in Form von Spielsteinen für sich zu gewinnen. „I Know“, eine weitere Messeneuheit, ist ein Wissensspiel, bei dem auch derjenige gewinnen kann, der am besten auf das Wissen oder Nichtwissen seiner Mitspieler setzt.

 

"Packet Row": Wenn der Hafenmeister zuschlägt ...

 

Die Taktiker und Strategen unter den Besuchern tauchten in das Abenteuerland der „Legenden von Andor“ ein. Das kooperative, epische Brettspiel heimste jüngst den Preis als „Kennerspiel des Jahres“ ein. „Packet Row“ ist ein anspruchsvolles Taktikspiel mit leichtem Zugang, das im New Yorker Hafen des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist. Die Spieler müssen durch den gut getimten Erwerb von Karten an vier verschiedenen Orten ihre Handelsgesellschaft zu Reichtum und Ansehen bringen. Gemein: Der Startspieler einer Runde bestimmt als „Hafenmeister“, wann die Runde zu Ende ist. Da gilt es, die Absichten der Mitspieler gut einzuschätzen und im richtigen Augenblick zuzuschlagen.

 

Ähnlich anspruchsvoll, aber thematisch vier Jahrhunderte zurück, ist „Guildhall“. Bei diesem strategischen Kartenablegespiel stellen die Akteure aus ihren Handkarten Zünfte zusammen, mit denen sie Siegpunkte ergattern können. Zuvor werden die Karten als Aktion ausgespielt, die umso stärker ist, je mehr entsprechende Karten sich in der eigenen Auslage befinden.

 

Aber auch Geschicklichkeits- und Reaktionsspiele fanden großen Zuspruch. Bei der Neuheit „Speed Cups“ müssen die Spieler fünf farbige Becher – ähnlich wie beim Speed-Stacking – in einer vorgegebene Farbfolge aneinander reihen oder aufeinander stapeln. „Stuhl auf Stuhl“ verlangt von den Spielern, Stühle auf dem Tisch so ineinander zu stapeln, dass sie nicht umstürzen. Und bei „Flash 10“ gilt es, aus einer unsortierten Anfangssituation zehn Karten in eine aufsteigende Zahlenreihenfolge zu bringen.

 

Zocken hoch im Kurs

 

Eine Renaissance erleben seit einigen Jahren pfiffige Würfelspiele, die auch die Besucher der Spielenacht zum „Zocken“ verleitete. „Vegas“ entführt die Spieler in sechs Casinos, an denen es durch taktisch geschicktes Platzieren von Wüfeln um das meiste Geld geht. Die Herbstneuheit „Käse würfeln“ ist eine taktisch verfeinerte Kniffel-Variante, die die Spieler stets vor die Entscheidung stellt: Würfle ich weiter  - und verzocke mich vielleicht, oder begnüge ich mich mit dem, was ich jetzt habe?   


Als um zwei Uhr morgens die letzten Besucher gegangen waren, zogen die Organisatoren ein positives Fazit. Und Sigrid Busch von „Tabula Magica“ gab allen Interessierten, die diesmal keine Karten erhalten hatten, das Versprechen: „Es wird Anfang des nächsten Jahres eine Wiederholung geben.“ 

"Spannender, als mir lieb war"

Allein gegen 200: Dirk von Polenz vertrat Friesland bei der Deutschen Wizard-Meisterschaft 2013 in Mainz und belegte auf Anhieb den 7. Platz. Wie es ihm erging, erzählt er hier.

Die friesische Wizard-Familie würdig vertreten: Dirk von Polenz (Bild) beendete seine Teilnahme an der Deutschen Wizard-Meisterschaft in Mainz mit einem hervorragenden 7. Platz.

10.09.2013

„Kann man das überhaupt machen?“ frage ich mich. Soll ich fast 500 Kilometer Auto fahren um vier Runden Karten zu spielen? Eigentlich ist das bescheuert. Andererseits – die Chance kommt vielleicht nie wieder… Ich bin also auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft im „Wizard“, ausgespielt in Mainz. Im März hatte ich das Vorrundenturnier mit 26 Teilnehmern bei TABULA MAGICA in Varel gewonnen und mich damit qualifiziert.

Leider bin ich ganz allein, die beiden anderen Mitspieler und Nachrücker aus der Vorrunde, die auch hätten mitfahren dürfen, haben keine Zeit, aus meiner Familie auch niemand. Egal, dann lenkt mich auch keiner ab. Der Campingplatz, auf dem ich übernachten wollte, ist vom Rheinhochwasser vollkommen überschwemmt, alternativ gibt es eine Jugendherberge. Das Hochwasser ist beachtlich, doch niemand redet davon. Ganz Deutschland blickt auf Donau und Elbe.

Viel zu früh bin ich am Sonnabend an der Alten Lokhalle, dem Austragungsort. Bei strahlendem Sonneschein sitzen schon die ersten Mitstreiter auf der Treppe und warten geduldig auf die Öffnung des Anmeldungsschalters. Schnell kommt man ins Gespräch. Auch andere hatten eine weite Anreise, sind zum Teil morgens um 3:00 Uhr aufgebrochen. Eine Frau schlägt tatsächlich vor, man könnte sich doch die Zeit mit einem Spielchen Wizard vertreiben. Das meinte sie sogar ernst, es findet sich aber niemand.

Es dauert lange, bis das erste Spiel beginnt. Über 200 Teilnehmer müssen registriert und Mitspieler ausgelost werden. Es wird auch festgelegt, wer schreibt und wer gibt. 52 Tische werden gebildet. Endlich geht es los. Erste Runde, erstes Spiel – ich sage 1 an und mache 1. Ich führe mit 30 Punkten, der Geber, der nicht 0 sagen durfte, liegt mit -10 hinten. „Und das nur, weil du geben musstest“, tröste ich ihn. „Nicht, dass das nachher die 40 Punkte sind, die mir zum Sieg fehlen!“ scherzt er zurück. Doch genauso kommt es. Mit 40 Punkten Abstand ist er Vierter und ich Erster. Bei Gleichstand mit einer Mitspielerin hatte ich weniger Spiele verloren, wurde also Sieger.

Die zweite Runde war genauso hart umkämpft. Lange war ich dritter, konnte aber zum Schluss Gleichstand mit dem Zweiten erreichen. Wir hatten sogar gleichviel Spiele richtig angesagt, also zählte das höchste Einzelergebnis: Ich hatte einmal erfolgreich 6 angesagt, 80 Punkte, das hatte der andere nicht zu bieten, also wurde ich Zweiter – Glück gehabt. Noch ist alles drin.

Die dritte Runde gewinne ich mühelos mit großem Abstand, in der vierten sitze ich wieder mit drei Cracks zusammen am Tisch. Alle waren wie ich schon zweimal Erster geworden und rechneten sich noch Chancen fürs Halbfinale aus. Harter Kampf. Nachdem ich lange Erster war, fiel ich zum Schluss auf den zweiten Platz zurück. Jetzt hieß es zittern.

„Mit 150 Turnierpunkten hast du dich fürs Halbfinale qualifiziert“, vermutet der Deutsche Vizemeister von 2011, auch meine Treppenbekanntschaft aus Bayern von heute morgen sieht das so. Man kommt wieder ins Gespräch, mittlerweile kennt man ja einige Leute, mit einem Dutzend hat man ja auch schon zusammengespielt. Doch nur weinige Teilnehmer sollen weiter kommen. Nach einem langen und zähen Auswertungsverfahren gibt die Spielleitung bekannt, das 32 Spieler ins Halbfinale einziehen, ich bin dabei.

Zunächst wird es chaotisch. Obwohl 32 durch 8 teilbar ist, geht die Tischordnung nicht auf. Die Auswertung hatten nämlich die doppelt belegten Plätze falsch berücksichtigt. Änderung des Plans: Es gibt auch Fünfer-Tische. Ich sitze an einem von denen, mit mir am Tisch Heiko, der Deutsche Meister und WM-Zweite von 2011. Wir warten, es kommt aber nur noch ein Mitspieler. Einige Teilnehmer sind wohl schon vorzeitig abgereist. Also degradiert uns die Spielleitung zum Dreier-Tisch. Heiko freut sich, das liegt im besonders.

Ich bin völlig entspannt, Halbfinale erreicht – wenn ich jetzt gegen den Deutschen Meister ausscheide, kann ich erhobenen Hauptes nach Hause fahren. So scheint es zu kommen. Heiko spielt wirklich gut. Ich kann nicht mithalten. Nach dem achten Spiel hat er 100 Punkte Vorsprung. Ich lese den Spielstand vor, aber wir wissen, „die Messe ist noch nicht gesungen!“ Im vorletzten Spiel bekomme ich gute Karten und sage 7 an. Es bleibt nach der Ansage ein Stich über. Das Spiel läuft gut, nach dem 15. Stich hat Heiko einen zuviel. Sofort schaltet er um, macht noch einen Stich, um mich noch mit ins Grab zu reißen. Aber mein Blatt steht, ich habe mich so freigespielt, dass ich nur noch Zauberer und Narren auf der Hand habe – ich mache meine 7 Stiche. 90 Punkte für mich, 20 Miese für ihn, ich habe überholt. Letztes Spiel! Ich habe Glück und bin Geber. Der ehemalige Deutsche Meister und unser dritter Mitspieler sagen jeder 8 an. Da kann ich nicht mithalten, mein Blatt reicht nicht mal für 5. Aber ich habe zwei Narren und sage deshalb 3 an, wieder eine Schieberunde.

Ich mauere und mauere, Heiko macht einen Stich nach dem anderen. Trotzdem habe auch ich meine drei eher zusammen, als ich wollte – einen Zauberer habe ich noch auf der Hand. Aber Heiko bekommt einen zuviel, damit ist das Spiel entschieden. Den Zauberer kann ich sogar noch „entsorgen“, aber das wäre gar nicht nötig gewesen, selbst wenn wir beide -10 bekommen hätten, hätte ja die 10-Punkte-Führung aus dem letzten Spiel gereicht. Ich stehe im Finale.

Doch jetzt hat mich das Glück verlassen. In der Finalrunde werde ich nur Vierter, wie peinlich. Andererseits: Es spielen hier nur noch die besten acht Spieler Deutschlands – rein formal gesehen. Aber mir gelingt nichts. Fehler gemacht, Konzentrationsschwächen, unglückliche Zufälle und schlechte Karten. Einmal bekomme ich drei Zauberer, da stellt die Geberin (übrigens meine Mitspielerin aus Runde 4) fest, das das „Kartendeck“ unvollständig ist, wir haben nur 59 Karten. Neues Spiel, neu mischen – und ich habe wieder schlechte Karten.

Mittlerweile sind von den ursprünglich über 200 Teilnehmern die meisten nach Hause gefahren. Nur die wirklichen Freaks schauen noch zu, auch mir gucken drei Leute über die Schultern. Als ich mit der roten 1 einen Stich mache, weil die Mitspieler drei Narren gelegt hatten, ernte ich aufrichtiges Mitleid. Machtlos muss ich zusehen, wie mein rechter Nebenspieler das Ticket für die Weltmeisterschaft in Holland gewinnt.

Ein letzter Trost ist mir geblieben, in der anderen Finalrunde hat der Viertplatzierte noch weniger Punkte als ich, so dass ich in der Endwertung den 7. Platz belege. Immerhin.

Es war ein spannender Tag, teilweise spannender als mir lieb war. Aber es hat Spaß gemacht. Die Organisation hat sich alle Mühe gegeben, der Austragungsort war stilvoll und alle Teilnehmer, die ich kennengelernt habe, waren nette Leute. Ich werde versuchen, nächstes Jahr wieder teilzunehmen.

Kehrseite der Medaille: Jetzt traut sich zu Hause niemand mehr gegen mich zu spielen…

Dirk von Polenz

Die acht Finalisten der Deutschen Wizard-Meisterschaft 2013 in Mainz.

Impressionen von der Deutschen Meisterschaft (Fotos: Dirk von Polenz)

Sie qualifizierten sich für die Deutsche Wizard-Meisterschaft (v.l.): Dagmar Mehmel-Janßen, (3. Platz, Varel), Dirk von Polenz (1. Platz, Varel) und Anja Rohlfes (2. Platz, Oldenburg).

20.03.2013

Dirk von Polenz gewinnt Regionalen Vorentscheid zur Deutschen Wizard-Meisterschaft

Er kam, sah – und ließ der Konkurrenz keine Chance. Dirk von Polenz aus Varel hat den diesjährigen regionalen Vorentscheid zur Deutschen Wizard-Meisterschaft in Varel gewonnen. Auf Platz zwei kam Anja Rolfes aus Oldenburg, Dritte wurde Dagmar Mehmel-Janßen (Varel). Alle drei haben sich damit für die Teilnahme an der Deutschen Wizard-Meisterschaft qualifiziert, die am 8. Juni in Mainz ausgetragen wird.

Die drei Turnierbesten hatten sich am 15. März in einem 26 Teilnehmer starken Feld behauptet, das in unserem Geschäft an den Start ging. Drei Vorrunden galt es zu bestehen, um als einer von vier Punktbesten ins Finale zu gelangen. Die Schlussrunde war ein Triumph der Neulinge, denn alle vier Finalisten nahmen zum ersten Mal an der Vareler Wizard-Meisterschaft teil.

Wizard-Turnier 2013 - so war's:

10.11.2012

1. Familien-Spieletag in der VHS Wilhelmshaven - Wir sind dabei!

Besucher können einen Tag lang Gesellschaftsspiele wiederentdecken und kennenlernen

Wilhelmshaven. Die Volkshochschule Wilhelmshaven und der Verein Frieslandspielt veranstalten am Sonntag, den 18. November, von 10 bis 18 Uhr den „1. Familien-Spieletag" in Wilhelmshaven. Unter dem Motto „Neuheiten kennenlernen - Klassiker wiederentdecken" können Besucher im VHS-Gebäude an der Virchowstraße 29 altbekannte und moderne Brett- und Kartenspiele ausprobieren. Der Eintritt ist frei.

„Von lustigen Spielen für Kinder ab etwa sieben Jahren über spannende Familienspiele bis hin zu anspruchsvollen Strategiespielen gibt es für jedes Alter und jeden Geschmack vieles zu entdecken", erläutert Frieslandspielt-Vorsitzender Thorsten Liesegang. „Für den schnellen Einstieg in die Spiele sorgen zahlreiche Spiele-Erklärer. Die Besucher müssen also keine Regeln lesen oder kennen."

Für das leibliche Wohl wird im Spielecafé gesorgt. Auf einem Spielefloh-Markt können Besucher nicht mehr benötigte Spiele verkaufen.

Seitdem die „Siedler von Catan" Mitte der 90-er Jahre die Brettspielwelt eroberten, erlebt das gemeinsame Spielen am Esszimmer- oder Wohnzimmertisch eine beispiellose Wiedergeburt. Jährlich erscheinen hunderte Neuheiten, und überall in Deutschland werden inzwischen private und öffentliche Veranstaltungen rund um das Gesellschaftsspiel organisiert.

So startete auch „Frieslandspielt" in Jever zunächst als loser Zusammenschluss begeisterter Brett- und Kartenspieler. Mit den Jahren entwickelte sich aus einem beschaulichen Spieletreff eine regionale Plattform für Brettspieler. Um dem Ganzen eine feste Form zu geben, hat sich die Gruppe in diesem Jahr in einen Verein umgewandelt. Mehrmals im Monat treffen sich Mitglieder und Gäste zu offenen Spieleabenden an mehreren Standorten, dazu kommen noch einige Sonderveranstaltungen. Weitere Informationen gibt es unter: www.frieslandspielt.de.

25.09.2012
Schach-Ausstellung am 14. Oktober 2012

In unseren Geschäftsräumen an der Neuen Straße 6 in Varel veranstalten wir am Sonntag, 14. Oktober, von 13.00 bis 18.00 Uhr eine Schach-Ausstellung. Wir präsentieren Ihnen einen Überblick über unser vielseitiges Angebot an Figurensets, Brettern und Schachkassetten. mehr über unser Schachsortiment

17.09.2012
Zweite Ausgabe unseres Newsletters
Die zweite Ausgabe unseres neuen Newsletters ist heute erschienen. Wer in der Verteilerliste steht, erhält ihn automatisch als PDF. Wer den Newsletter mit Informationen über Neues aus der Spielewelt rund um unser Geschäft künftig auch automatisch erhalten möchte, schreibe uns bitte eine E-Mail. Oder Sie laden sich die PDF hier herunter.

Newsletter 2/2012
TABULA_MAGICA_Newsletter_2_2012.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]

Öffnungszeiten:

Mo - Fr:  10.00 - 18.00 Uhr
Sa:           geschlossen

Liebe Gernspieler!

Vor zehn Jahren (am 17. Februar 2007) haben wir unser Projekt TABULA MAGICA - SPIELE, DIE VERZAUBERN gestartet. Aus dem Projekt zweier "Verrückter" ist ein Geschäft geworden, das in Varel und Umgebung (und bei vielen Spieleverrückten quer durch die Republik) einen festen Platz eingenommen hat. Wir können es kaum glauben.

Eine aufregende Zeit liegt hinter uns, die uns vor allem menschlich bereichert hat: Weil wir euch, ihr liebens-
werten Gernspieler, in netten Spielerunden, beim Einkauf oder einfach nur beim Klönschnack auf einen Tee oder einen Kaffee treffen und kennenlernen durften!

Wir danken euch für die Spielebegeisterung, die ihr mit uns über die Jahre geteilt habt - und für eure Treue zu unserem Geschäft!

Die Zeiten für ein stationäres Spielefachgeschäft in einer Kleinstadt sind nicht leicht. Und ein bisschen verrückt ist unsere Idee noch immer. Ob es weitere zehn Jahren werden, wissen wir nicht. Aber wir haben uns fest vorgenommen, euch auch künftig mit qualitativ hochwertigen, langlebigen und spannenden Brett- und Kartenspielen zu verzaubern. Und wir freuen uns auf noch viele nette Begegnungen und gesellige Spieleabende mit euch in unserem kleinen "Spiele-
paradies".

Jörg & Sigrid

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TABULA MAGICA.

Spiele, die verzaubern.

Neue Straße 6
26316 Varel
Tel.: 0 44 51 - 9 61 79 19
info@tabulamagica.de
Spiele für die Therapie
Spiele 18.04.2013.pdf
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