Fyfe: Knobelei am Südseestrand

Aktualisiert: vor 7 Tagen


Lust, mit der Familie oder mit einem Partner ein einfaches, aber kniffeliges Brettspiel zu spielen? Dann ist "Fyfe” eine gute Wahl.


Spielziel

Es gibt ein Spielertableau und man muss Spielsteinen auf dieses legen. Die Wertungstafeln zeigen, was man mit den Steinen machen soll. Entscheidend ist, so viele Bedingungen wie möglich zu erfüllen, die auf den Wertungstafeln stehen. Wer mehr Punkte gesammelt hat, gewinnt das Spiel.


Ablauf

Alle Spieler bekommen ein persönliches Spielmaterial - es gibt 5 Farben bzw. bis zu 5 Spieler: 1 Spielertableau (mit Ablagemöglichkeit für 2 Spielsteine, der “Vorrat”), 7 Glücksbringerplättchen, 15 Wertungstafeln. Am Anfang des Spiels müssen alle Spieler ihr persönliches Material vor sich legen, außerdem liegen auf den Tisch die Joker, die 5er-Bonuspunkte und die Erster-Bonusplättchen. Die Spielsteine und die Glücksbringersteine werden vor dem Spielbeginn in den beigefügten Beutel gelegt.


Jede Partie besteht aus 25 Runde. Das Spielfeld hat ebenso viele Plätze für die Spielsteine. Nur in der ersten Runde müssen alle Spieler 2 Spielsteine aus dem Beutel ziehen: einer wird auf das Spielfeld angelegt und einer bleibt im Vorrat. In den folgenden Runden wird nur ein Stein nachgezogen und in der letzten Runde keiner. Nachdem der erste Spielstein angelegt wurde, wird eine Wertungstafel am Rand des Spielfelds angelegt, aber nur wenn diese auf den Spielstein zeigt. Das kann vertikal, horizontal oder diagonal sein. Das Ziel ist, die in der Wertungstafel stehende Bedingung zu erfüllen.


Eine Besonderheit des Spiels ist, dass alle Spielsteine verschiedene Symbole, Farben und Zahlen haben (es gibt von jeder Information jeweils fünf unterschiedliche Sorten). Bei den Wertungstafeln gibt es Bedingungen wie zum Beispiel: eine Reihe/Spalte/Diagonale mit 5 Spielsteinen einer Farbe oder einer Zahl, oder Symbole in der angegebenen Reihenfolge, oder ungleiche Farbe usw.


Nächste Runde? Nur ein Stein wird aus dem Beutel gezogen. Jeder Spieler entscheidet sich dafür, welchen seiner beiden Steine aus dem Vorrat er auf sein Spieltableau legt: der im Vorrat verbliebene Stein oder der neue. Jedes Mal, wenn ein Spieler einen Stein auf dem Feld anlegt, der von keiner Wertungstafel beeinflusst wird, muss eine neue Wertungstafel angelegt werden. Der Spieler kann sich entscheiden, welche er nimmt, je nachdem, welche Bedingung er erfüllen möchte. Alle Wertungstafeln haben verschiedene Punktzahlen, und je schwieriger die Bedingung, desto höher die Punktzahl. Ist ein Spieler der erste, der eine Bedingung erfüllt hat, bekommt er ein Erster-Bonusplättchen, das 3 Punkte wert ist. Das Erster-Bonusplättchen wird auf die Wertungstafel gelegt. Am Ende des Spiels gibt es mehr Punkte. Und was passiert, wenn ein Spieler zwei oder mehr Bedingungen in derselbe Runde erfüllt? Dann bekommt er 5er-Bonuspunkte, je nachdem, wie viele Bedingungen fertig sind.


Es gibt noch eine Besonderheit, das Salz in der Suppe: der Glücksbringerstein. Wenn ein Spieler einen solchen Stein aus dem Beutel zieht, darf er ein Glücksbringerplättchen aktivieren. Jedes dieses Plättchen hat eine verschiedene Aktion, z.B. erlaubt es dem Spieler, beide Steine im Vorrat zurück in den Beutel zu legen und zwei neue nachzuziehen, oder der Spieler darf einen Stein umdrehen und einen Joker auf diesen legen. Wichtig ist, dass der Spieler ein Glücksbringerplättchen benutzen darf, aber nicht muss, weil jedes Plättchen eine Punktzahl hat, die am Ende des Spiels zusammengezählt wird. Wenn der Spieler ein Plättchen benutzt, muss er es umdrehen und dafür erhält er am Spielende Minuspunkte.


Fazit

“Fyfe” ist ein Spiel, das man mit der Familie, mit Freunden oder mit seinem Partner spielen kann (es lässt sich sehr gut zu zweit spielen). “Fyfe” hat keine schwierigen Regeln und einen einfachen Ablauf. Der Wettbewerb liegt im Sammeln von Punkte: Wer mehr Punkte erreicht, gewinnt das Spiel. Darüber hinaus gefällt mir gut, dass das Spiel schnell läuft, weil alle Spieler gleichzeitig spielen. Die Downtime ist gering, es sei denn, man hat viele Grübler am Tisch.


“Fyfe” hat einige Ähnlichkeiten mit Sudoku, weil es ein Spielfeld gibt, auf dem man mit seinen Spielsteinen eine bestimmte Bedingung erfüllen muss, um Punkte zu bekommen, und die Spielsteine in einer Reihe/Diagonale/Spalte angelegt werden. Wünschen würde ich mir, dass es im Beutel mehr Glücksbringersteine gibt, da man bei wenigen Spielern geringe Chancen hat, dass ein Glücksbringerstein gezogen wird.



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